26.09.2023 - 15:40

So wählst du den richtigen Hundekorb oder das richtige Hundebett aus

In dieses Thema kann man wirklich tief einsteigen. Die Grundregeln sind jedoch relativ einfach erklärt, nur wenn man den Kaninchenbau tiefer erkunden will, findet man schnell viele Einzelheiten, die einen beschäftigen können. Wir fassen zusammen! 

Egal, ob du dich nun für einen Korb, ein Bettchen, ein Kissen oder einfach für eine Decke entscheidest: In jedem Fall ist die Wahl des Schlafplatzes wichtig. Hunde brauchen einen gewissen Schutz. Einen Ort, an dem sie sicher zur Ruhe kommen, aber auch immer die Umgebung im Auge behalten können, um sich nicht ausgeschlossen zu fühlen. Beobachte deinen Hund einfach, wo er sich gerne ablegt, wenn es ihm zu viel wird. Das letzte Wort solltest zwar du haben, weil Rudelführer und so (ist bei Wölfen nicht anders), aber wohl sollte sich dein Kumpel schon fühlen. Beachte hier, dass es nicht zieht, man nicht dauernd direkt daran vorbeiläuft, oder sogar darüber laufen muss und das auch sonst keine Faktoren wie Sonne usw. da sind, die im Prinzip auch deinen Schlaf stören würden. Das können übrigens auch neue Teppiche sein, die noch etwas ausdünsten. So weit, so gut? Okay. Welches Schlafgemach soll es also werden?

 

Grundsätzlich gilt folgendes:

Der Schlafplatz sollte ca. so lang sein, wie dein Hund von der Stirn bis zum Rutenansatz misst und so breit ausfallen, wie es die Schulterhöhe hergibt. Dein Liebling muss sich drehen und auch mal die Beinchen ausstrecken können, sonst ist der Platz zu klein. Zu groß wäre auch schlecht, da sich Hunde gerne an etwas anlehnen und ihren Kopf ablegen. Ein Safe-Space-Gedanke schwingt da auch mit, deshalb ist das schon wichtig.

 

Ob es jetzt Korb oder Bett wird, ist eigentlich gar nicht so wichtig. Körbe lassen sich leicht abwaschen, sehen schick aus und fügen sich damit oft gut in die Wohnung ein, knarzen aber unter Umständen und brauchen noch eine weiche Unterlage, wie ein Kissen oder eine Decke. Bei Betten gibt es da schon mehr zu unterscheiden. Soll es aus Kunststoff, Kunstleder, Leder oder Stoff sein? Jedes Material hat dabei Vor- und Nachteile.

Kunststoff ist meist das günstigste und gut geeignet, wenn es auch mal dreckig wird. Auch im Außenbereich schlägt sich das Material gut und ist einfach wieder in Schuss zu bringen. Man braucht hier, ähnlich wie beim Körbchen, noch ein bequemes Innenleben. Bei Kunstleder und Leder muss man auch darauf achten, dass noch etwas draufliegt, sonst kann es zu kalt für den Hund sein. Hier kann man aber auch oft einfach drüber wischen, sollte mal etwas passieren. Stoffbetten sind super kuschelig und warm, haben dadurch aber das Problem, dass sich schnell Haare und Dreck festsetzen. Man muss hier unbedingt darauf achten, dass der Bezug abnehmbar und waschbar ist. Ist der Schlafplatz recht warm, kann ein Stoffbett auch von Nachteil sein; dann würde man mit Leder wahrscheinlich besser fahren. Man merkt das ja oft selbst, dass der Hund im Sommer lieber eine kühle Stelle am Boden sucht, um gut zu dösen.

Alles in allem heißt das, dass man seine Wohnung und die Gewohnheiten des kleinen Lieblings etwas studieren sollte, um wirklich mit gutem Gewissen das richtige Schlafgemach zu finden. Kauft man einfach nur nach der Optik, läuft man Gefahr, dass der Hund den Schlafplatz nicht annimmt.

Auch ist es wichtig, hierbei nicht zu sparen. Minderwertige Füllungen liegen sich schnell durch, was nur auf Kosten des Hundes und seines Schlafkomforts geht. Sensible Hunde, die vielleicht auch Probleme mit Gelenken haben, trifft das besonders hart. Hier sollte man auch darauf achten, dass der Einstieg einfach fällt und hier nicht schon die erste Hürde entsteht.

Auch ist es empfehlenswert, sich noch einmal vor Ort mit den Optionen in der Hand beraten zu lassen. Das gibt meist einen viel besseren Eindruck als die bloßen Kennzahlen.